Der Tod und das Social Distancing

Kreuz
Bildrechte: Martin Zöbeley

Sonntag, 22. November 2020 - Wir müssen reden. Jetzt, da im Landkreis der einhundertste Corona-Tote gemeldet wird. Darüber müssen wir reden. Nicht über dieses überpräsente Thema eines heimtückischen Virus, sondern darüber, was letztendlich Er miit uns macht. Nicht über diese in den Medien sehr sichtbare, in den Folgen aber unabsehbare Erkrankung. Sondern über den Tod, der zum öffentlichen Thema wurde. Der uns in unserem Sozialkontakt für immer trennt.

Am kommenden Sonntag ist Ewigkeitssonntag, meist nur Totensonntag genannt. Da endlich können wir reden: über die Bilder aus Bergamo und New York, die tief ins öffentliche Bewusstsein eingebrannt sind, und die sogenannte Übersterblichkeit. Über Gott – und die Welt, die wir alle zurücklassen werden. Über das, was bleibt, in schweren Zeiten.
Wir müssen reden, über Gott – und mit Gott. Am 22.11., dem Ewigkeitssonntag, um 10 Uhr in der Jakobuskirche und um 15 Uhr in der Aussegnungshalle am Friedhof.